Arhivă :: Publicaţia 14/2005 :: Der Punkt
Die Neumarkter lieben ihre Schrottkaren

Nur wenige Personen haben ihre alten Autos zum Schrottplatz gebracht
"Jeder kann ein einziges Mal mit einem einzigen Auto Teilnehmer dieses Programms sein. Die Steuern bei jedem Auto muss vollständig bezahlt sein bis zum Datum, an dem es aus dem Verkehr entzogen wird", sagte uns Lucian Cândea, Leiter des REMAT. Außerdem muss jedes alte Auto jedes Zubehör haben und natürlich funktionsfähig sein. Das Amt für die Verwaltung der Gelder für den Nautrschutz hat bei diesem Programm nach dem europäischen Motto "der Verschmutzer muss zahlen" gehandelt. Somit werden alle Autos, die älter als 12 Jahre sind und die, die auf den rumänischen Straßen seit wenigstens 12 Jahren fahren unter die Lupe genommen. Jedoch waren die Neumarkter nicht gerade willig, ihre alten Dacias, Trabis, Oltcit, Mercedes, Skodas und andere für "ein paar Kreuzer" aus der Hand zu geben.
Alt, aber gut
Obwohl die alten Autos auf dem Markt nicht einmal ein paar Millionen wert sind, ist die Teilnahmebedingung bei diesem Programm ziehmlich entmutigend für einige Bewohner unserer Stadt. Die 30 Millionen, die man für sein altes Auto bekommt, werden eigentlich in das Konto der Firma übertragen, von der man sich das neue Auto kauft. Außerdem muss der Käufer einen Differenzsatz zwischen 5% und 20% in dasselbe Konto zahlen, um als er das Auto bekommt, noch die Differenz zu zahlen. Es scheint, dass diese Bedingungen dazu geführt haben, dass die meisten von dieser Idee zurückschreckten. Somit ist verständlich, dass am Anfang tausende Anfragen für neue Autos waren und bis Ende letzter Woche diese unter 350 gesunken sind. SC. LION, anerkannter Dacia und Renault Händler, hat die meisten Anfragen erhalten. Claudiu Şerban, Leiter der Verkaufsabteilung, sagte uns, dass sie anfangs 470 Anfragen erhalten hatten. Aber diese zahl ist auf 89 gesunken für die Marke Dacia und auf ungefähr 35 für Renault.
"Hier gibt es keine Quote. Es gibt auf Landesebene ein einziges System, das nach dem Prinziep habdelt: der erste, der kommt, ist der erste, der bedient wird". Eine andere Gesellschaft, die bei diesem Programm teilgenommen hat, SC SAMIO SRL aus Cheţani, hat vergeblich versucht, die nötigen Akten zu beschaffen. "Wir haben nur Geld verlohren, aber das spielt jetzt keine Rolle mehr. Niemand ist zu uns gekommen, um sich ein Auto zu bestellen. Wir hatten zwei Versprechen für einen Opel und ein Renault, aber sie sind nicht mehr gekommen", meinte Sămărtinean Ioan, Leiter der Firma.
Dieses Programm wird bis zum 25. August fortgeführt. Das gebliebene Geld wird dann unter den Autohändlern, die eine große Nachfrage hatten, aber die Autos behalten mussten, verteilt. Bis dann werden sich die Neumarkter hoffentlich entscheiden, auch für andere Automarken Interesse zu zeigen. Für Opel gab es 18 Anfragen, Für Fiat 7, Volkswagen 32 und Chevrolett keine.





